Für Sie von uns

Hier finden sie aktuelle Themen die uns in Wiesbaden beschäftigen.

Online-Petition für einen zukunftsfähigen Flächennutzungsplan in Wiesbaden

1. Mai 2023

Wer sich für den Schutz von Freiflächen bei der Fortschreibung des Wiesbadener Flächennutzungsplans einsetzen möchte, kann diese Online-Petition von Tatjana Wink an Oberbürgermeister Mende unterstützen:
„Wiesbaden – Grund zum Leben! Luft – Wasser – Nahrung – Wohnen“
Die Unterzeichner:innen der Petition setzen sich dafür ein, dass sich unsere Stadt auf die
Herausforderungen unserer unmittelbaren Zukunft vorbereitet. Wir brauchen für alle in Wiesbaden:

  • kühle und saubere Luft
  • ausreichend Trinkwasser
  • regionale Nahrung
  • bezahlbares Wohnen

Darum Schluss mit der Versiegelung weiterer Freiflächen! Der Flächenverbrauch in Wiesbaden hat den Kipppunkt bereits erreicht! Ein zukunftsfähiger Flächennutzungsplan für Wiesbaden muss:
1. Kaltluftentstehungsgebiete und Frischluftschneisen konsequent erhalten.
2. eine möglichst lokale Trinkwassergewinnung für alle Einwohner*innen Wiesbadens sicherstellen.
3. alle landwirtschaftlichen Flächen erhalten und so die regionale Versorgung sichern.
4. günstigen Wohnraum schaffen, Leerstände vermeiden und die Ortskerne wiederbeleben, indem der vorhandene Gebäudebestand saniert, aufgestockt und umgenutzt wird.

openpetition.de/!wiesbaden2040

Zur Forderung Nr. 2 möchten wir als BUND Wiesbaden ergänzen, dass aus unserer Sicht für die Wiesbadener Versorgung mit Trink- und Brauchwasser vermehrt Flusswasser aus dem Rhein eingesetzt werden sollte, um die knappen Grundwasservorräte ebenso zu schonen wie unsere von Austrocknung bedrohten Bäche.

 

Mehr Europäische Wildkatzen in Deutschland – BUND ruft zu besonderer Wachsamkeit im Straßenverkehr auf

Die Europäische Wildkatze breitet sich in einigen Regionen Deutschlands weiter aus, wie eine aktuelle Untersuchung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) belegt. Zugleich warnt der BUND vor den Gefahren, die für die nachtaktiven Tiere besonders in der dunklen Jahreszeit vom Straßenverkehr ausgehen.

„In mehreren Regionen Deutschlands sind uns erfreuliche neue Nachweise der Europäischen Wildkatze gelungen. Neben den neuen Beobachtungen durch den BUND in Nord-, Ost- und Süddeutschland haben wir erst kürzlich vier Wildkatzen bei uns in Mittelhessen rund um Butzbach am Rand des Taunus nachgewiesen. Damit setzt sich ein Trend der vergangenen Jahre fort: Die Wildkatze scheint sich langsam weiter auszubreiten“, sagt Susanne Steib, Wildkatzen-Projektmanagerin beim BUND Hessen. „Wir rufen daher zu besonderer Wachsamkeit im Straßenverkehr auf. Denn in der dunklen Jahreszeit sind mehr Autofahrerinnen und Autofahrer unterwegs, während auch die nachtaktive Wildkatze durch ihr Revier streift. Außerdem sind viele Jungkatzen noch auf Wanderschaft. Der Straßentod ist leider nach wie vor die häufigste Todesursache der Europäischen Wildkatze.“

Vor allem in den hessischen Wildkatzengebieten wie im Taunus, Spessart, Lahn-Dill-Bergland, Vogelsberg und Hessischen Bergland ist besondere Vorsicht geboten.

Die weitere Ausbreitung der Wildkatze bringt jedoch auch Risiken für die gefährdete Tierart mit sich. Steib: „Gerade in Gebieten, in denen noch wenige Wildkatzen leben, ist jede überfahrene Katze ein harter Verlust, der den gesamten kleinen Bestand gefährden kann.“ Der BUND ruft deshalb dazu auf, in diesen Monaten besonders auf Wildwarnschilder zu achten, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und den Straßenrand im Auge zu behalten.

 

Weitere Informationen: 

  • Der BUND setzt sich bereits seit über 15 Jahren mit seinem Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“ in ganz Deutschland für die Erforschung und den Schutz der Europäischen Wildkatze ein. Genaue Informationen über die neuen Wildkatzennachweise in ganz Deutschland finden Sie beim BUND Bundesverband www.bund.net/wildkatze 
  • Die Wildkatze in Hessen: https://www.bund-hessen.de/wildkatze/