BUND Kreisverband Wiesbaden

Klimakrise: Die Lösung

Klimawandel: Was wir jetzt tun müssen | Quarks TabulaRasa

ARD - Quarks

Die Klimakrise ist unlösbar? Stimmt nicht. Was jetzt – ganz konkret – zu tun ist. In 12 Minuten einfach erklärt.

Link:

Gemeinsam stimmen wir für Klimaschutz

Selten gab es so viel Bewegung in Sachen Klimaschutz wie in diesen Wochen. Nach dem historischen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Klimaklage, an der sich auch der BUND beteiligt hat, muss die Politik nun nachziehen. Sie kann nicht länger die Hände in den Schoß legen und die Verantwortung an zukünftige Generationen abschieben. Gut so!

Heute hat das Bundeskabinett einen neuen Entwurf des Klimaschutzgesetzes vorgelegt. Schon jetzt ist klar, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht weit genug gehen. Was muss noch passieren, bis die Verantwortlichen endlich einsehen, dass man planetare Krisen nicht mit halbherzigen Zielvorgaben meistern kann? 

Wir lassen nicht nach und möchten den Klimaschutz zum bestimmenden Thema der Bundestagswahl machen. Gemeinsam mit anderen Organisationen rufen wir dazu auf, den Klimaschutz ganz oben auf die Agenda der Parteien zu setzen. Dazu möchten wir Sie einladen, bei unserem "Klima-Pledge" mitzumachen. Damit versprechen Sie, bei der Bundestagswahl Ihre Stimme für einen effektiven Klimaschutz abzugeben. Machen Sie sich stark fürs Klima und unterzeichnen Sie den Klima-Pledge! 

Klimakrise

Immer häufiger wird vor Gerichten für mehr Klimaschutz gekämpft

Die Datenbank climatecasechart.com verzeichnet weltweit (ohne Fälle in den USA) 42 Klimaklagen auf Grundlage von Menschenrechten gegen Regierungen, 126 Klagen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen, 15 Fälle zum Schutz von Ökosystemen und Biodiversität und 43 Klagen gegen Firmen.

Mehr unter:

Klimaklage | Germanwatch e.V.

Climate Change Litigation Databases - Sabin Center for Climate Change Law (climatecasechart.com)

People's Climate Case (caneurope.org)

DWD: Zwei-Grad-Ziel bei Klimaerwärmung ist nicht mehr zu halten

Pressemitteilung 09. März 2021

Für das Abwenden der Klimakatastrophe sieht der Deutsche Wetterdienst schwarz. Die Organisation rechnet sogar mit einem drastischen Temperaturanstieg. Das wurde am Dienstag beim Vorstellen der Klimadaten bekannt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) schlägt Alarm: Nach Einschätzung der Organisation ist eine Begrenzung der Klimaerwärmung auf zwei Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts nicht mehr möglich. Das Zwei-Grad-Ziel hatte die Weltgemeinschaft im Pariser Klimaabkommen von 2015 festgeschrieben. DWD-Präsident Gerhard Adrian sagte bei einer digitalen Pressekonferenz zur Klimaforschung in Offenbach: "Leider sieht es im Moment sogar nach einem Plus von drei bis vier Grad aus." Das Zwei-Grad-Ziel werde verfehlt.

Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Weltwirtschaft und das globale Verkehrsgeschehen sei die CO2-Konzentration in der Atmosphäre im vergangenen Jahr weiterhin gestiegen, mahnte Adrian. Er ist zugleich auch Präsident der Weltorganisation für Meteorologie. Nach seinen Worten geht der Anstieg ungebremst weiter. Seit Ende des 19. Jahrhunderts sei die globale Mitteltemperatur außerdem bereits um 1,1 Grad gestiegen, in Deutschland sogar um 1,6 Grad. Die Folgen dieser Entwicklung seien inzwischen weltweit zu sehen, sagte der DWD-Präsident.

2020 zweitwärmstes Jahr seit Wetteraufzeichnung

2020 ist dem DWD zufolge nicht nur in Deutschland, sondern weltweit das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen. Wetterextreme hätten zugenommen und sich intensiviert. Der Weltklimarat habe diese Entwicklung bereits in den 90er-Jahren erstaunlich genau prognostiziert, so DWD-Chef Adrian. Heute lägen noch einmal "deutlich verbesserte wissenschaftliche Szenarien" vor. Diese sollten "sehr ernst" genommen werden.

Weltweit konnte Adrian zufolge erneut eine Intensivierung und Zunahme von Wetterextremen beobachtet werden. So habe es in der Sahel-Region, um das Horn von Afrika sowie in Indien, Pakistan und China 2020 besonders viel Niederschlag gegeben, der regional um 500 Prozent über dem vieljährigen Mittel gelegen habe. Vom 1. Januar bis 17. November 2020 wurden zudem weltweit 96 tropische Stürme registriert. Im Nordatlantik waren es mit 30 Stürmen mehr als doppelt so viele wie dort typisch sind.

Auswirkungen in Deutschland spürbar

In Deutschland sei das Jahr 2020 in acht Monaten zu trocken und in vier Monaten zu nass gewesen, bilanzierte der DWD-Klimaexperte Thomas Deutschländer. Wie schon 2019 waren elf der zwölf Monate zu warm - verglichen mit der Referenzperiode 1961-1990. Auch wenn Spitzenwerte von mehr als 40 Grad nicht wie im Jahr 2019 erreicht wurden, hatten die hochsommerlichen Temperaturen in Verbindung mit Trockenheit negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft, betonte er. "Insgesamt betrachtet verstärken die vergangenen drei Jahre die Befürchtungen der Klimaforschung, dass wir künftig immer öfter mit Wetter- und Klimaextremen rechnen müssen", sagte Deutschlander.

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Wasserstoff als Zukunftsressource

Grüner Wasserstoff ist das Erdöl von morgen. Der flexible Energieträger ist unverzichtbar für die Energiewende und eröffnet uns neue Märkte.

Mehr unter : https://www.bmbf.de/de/nationale-wasserstoffstrategie-9916.html

Mit dem ersten schwimmenden Kraftwerk durchkreuzen zwei Franzosen doe Ozeane - ohne Emissionen sechs Jahre lang. Ihr Ziel: neuste Energie-Technologien erforschen und sich komplett selbst versorgen.

https://www.energy-observer.org/

 

Klimaschutzagentur Wiesbaden e. V.

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Klimaanpassung jetzt gesetzlich verankern: Vorschläge für eine wirksame Vorsorge vor Klimarisiken

Umweltbundesamt