|
Liebe Freundinnen und Freunde des BUND Wiesbaden,
im Oktober laden wir Sie herzlich ein zu unserer letzten Exkursion in diesem Jahr: nach den ergiebigen Regenfällen können wir sehr gespannt sein auf die Funde bei der Exkursion zur Ökologie der Pilze am Nauroder Kellerskopf. Außerdem würden wir uns über tatkräftige Unterstützung bei der Biotoppflege in Kloppenheim freuen. Mehr dazu finden Sie unten im Newsletter, der wie immer auch weitere Informationen und Termine zum Umwelt- und Naturschutz in Wiesbaden und Umgebung für Sie bereithält.
Das Newsletter Team: Jürgen Fischer, Michael Döring und Julia Beltz
|
|
|
|
|
|
|
HGON - Jahresbericht des AK Wiesbaden/Rheingau-Taunus Kreis
Die wichtigsten Ergebnisse der Aktivitäten der Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) aus dem Jahr 2024.
Der Arbeitskreis Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis ist bekannt für seine aufwendig gestalteten Jahresberichte. Die Ergebnisse der Monitoring-Projekte des AK sind regelmäßig von landesweitem Interesse. Umfangreiche Gastbeiträge mit Bezug zur Region lenken den Blick über den Tellerrand des AK hinaus. Nun ist die Ausgabe für das Jahr 2024 erschienen.
Die Themen: - Die Delkenheimer Kiesgrube
- Bestand der Zipp- und Zaunammer im Unteren Rheingau
- Zur Lage einzelner Greifvogelarten
- Eulen und Käuze
- Schwarzstorch - Monitoring
- Monitoring im Schiersteiner Teichgebiet
- Halsbandsittich und Großer Alexandersittich
- Mehlschwalben im Wiesbadener Komponistenviertel
- Wasservogelzählung
- Kormoran Schlafplatzzählung am Inselrhein
- Brutvögel der Roten Liste Hessens im Kalkofen
- Die HGON - Fragen einer interessierten Schülerin
Hier die beiden Links (der erste steht nur eine begrenzte Zeit auf der angegebenen Seite, der zweite Link ist dauerhaft.)“
https://www.hgon.de/entdecken/aktuelles/neuer-jahresbericht-des-ak-wiesbadenrheingau-taunus-kreis-2/
oder direkt unter
https://www.hgon.de/de/arbeitskreise/arbeitskreis/arbeitskreis-wiesbaden-und-rheingau-taunus-kreis/
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Biotoppflege zum Mitmachen: Wildrosenrückschnitt auf der „Insektenwiese“ in Kloppenheim
Sonntag, 5. Oktober 2025, 15 Uhr, Biotopgrundstück mit Schwalbenhaus am Ortsausgang Richtung Igstadt gegenüber Stiegelstraße 29 in Wiesbaden-Kloppenheim, erreichbar über Buslinie 24, Haltestelle Stiegelstraße
Auf unserem kleinen gepachteten Biotopgrundstück in Kloppenheim steht der jährliche Rückschnitt der Wildrosen und Brombeeren an. Dafür können wir noch weite Helfer*innen gut gebrauchen. Wenn sich genug Freiwillige finden, können wir auch noch den mittlerweile komplett überwucherten Sandhaufen für bodennistende Insekten vom Bewuchs befreien, Meerrettich-Pflanzen ausstechen (die Wurzeln sind essbar) und die kleine Wasserstelle wieder freilegen.
Bitte mitbringen: Dornenfeste Arbeitshandschuhe und wenn vorhanden Gehölzscheren und Unkrautausstecher.
Kontakt: Julia.Beltz@bund-wiesbaden.de
Infos zur Insektenwiese: https://bund-wiesbaden.de/insektenwiese-kloppenheim/
|
|
|
|
|
|
BUND Monatstreffen
Donnerstag, 16. Oktober 2025, 19 Uhr, (jeweils am 3. Donnerstag des Monats), Treffpunkt: Belis Teeparadies, Untere Albrechtstraße 14
Interessierte sind herzlich willkommen! Da die Treffen gelegentlich digital stattfinden, bitte vorher nachfragen.
Kontakt: Marion.Semelka@bund-wiesbaden.de
|
|
|
|
|
Ausstellung: Honiggelb – Die Biene in der Natur und Kulturgeschichte
|
|
|
|
|
|
|
|
Podiumsdiskussion zur EU-Lieferkettenrichtlinie
Freitag, 17. Oktober 2025, 18:00 Uhr, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt am Main, Willy-Richter-Saal
Mit:
Prof. Dr. Reingard Zimmer - Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Dr. Jürgen Ratzinger - IHK Frankfurt am Main
Christian Weis - IG Metall
Anne Sträßer - Romero Initiative (CIR)
Schutz für ausgebeutete Menschen, Klima und Umwelt oder unzumutbare Bürde für Unternehmen? Die EU-Lieferkettenrichtlinie spaltet. Im Frühjahr 2024 wurde sie beschlossen. Die Pflicht zur Umsetzung der Richtlinie ist für Unternehmen mittlerweile um ein Jahr auf 2028 verschoben worden. Außerdem wird die Richtlinie von der EU noch einmal überarbeitet. Sie soll abgeschwächt werden und für weniger Unternehmen gelten. Gut so, sagen Unternehmensverbände. Lieferketten ließen sich ohnehin nur schwer kontrollieren und der bürokratische Aufwand sei zu hoch. Anders sehen das NGOs und Gewerkschaften. Sie befürchten, dass die neue Version der Lieferkettenrichtlinie ein zahnloser Tiger zu werden droht. EU-Kommission und -Rat haben bereits ihre Positionen zur Überarbeitung der Richtlinie verabschiedet. Sobald sich das EU-Parlament auf seine Position geeinigt hat, folgt die letzte Abstimmungsphase zwischen diesen drei Gesetzgebern der EU, das so genannte Trilog-Verfahren. Was sollte im neuem Gesetzentwurf enthalten sein und was nicht? Das wollen wir nach einem Einführungsvortrag von Arbeitsrechtsexpertin Prof. Dr. Reingard Zimmer diskutieren. Veranstalter: Initiative Lieferkettengesetz Hessen https://www.epn-hessen.de/buendnisse/initiative-lieferkettengesetz/
|
|
|
|
|
|
|
|
|
BUND-Exkursion: Ökologie der Pilze am Kellerskopf
Samstag, 18. Oktober 2025, 14.30 Uhr, Parkplatz Pfadfinderdenkmal (Auffahrt zum Berggasthof Kellerskopf) in Wiesbaden-Naurod, per Bus erreichbar über die Haltestelle Erbsenacker (Linien 21, 22)
Bei der ca. 2,5-stündigen Führung mit der Mikrobiologin und Ökologin Dr. Claudia Gallikowski geht es in erster Linie um die Ökologie der Pilze, nicht um das Sammeln von Speisepilzen. Pilze sind eine sehr vielgestaltige Gruppe der Lebewesen, die weder den Pflanzen noch den Tieren angehören, sondern ein eigenes Reich bilden. In den Ökosystemen der Erde spielen sie als Zersetzer von toter organischer Substanz und als Kooperationspartner der Waldbäume eine wichtige Rolle. Einige Pilze sind allerdings auch Parasiten, die Lebewesen schädigen oder sogar töten können. Viele mikroskopisch kleine Pilze haben eine wichtige Bedeutung bei der Produktion von Nahrungsmitteln (z.B. Wein, Joghurt, Käse, Brot) oder Medikamenten (z.B. Penicillin). Die Fruchtkörper einiger Großpilze werden als Speisepilze hochgeschätzt – aber viele Pilze bilden auch sehr potente Gifte und pharmakologisch wirksame Substanzen. In den mitteleuropäischen Wäldern und Wiesen leben tausende verschiedene Pilzarten, von denen wir eine ganze Reihe der auffälligen, größeren Vertreter bei unserer Wanderung durch den Wald am Bahnholz kennenlernen werden.
Die Pilzvielfalt im Wiesbadener Stadtwald ist nicht zuletzt seiner langjährigen naturgemäßen Waldbewirtschaftung zu verdanken. Hierfür wurde der Stadtwald Wiesbaden vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) als Waldgebiet des Jahres 2025 ausgezeichnet.
Die Führung ist kostenfrei.
Anmeldung erforderlich bei Julia.Beltz@bund-wiesbaden.de
|
|
|
|
|
|
Stoff zum Nachdenken. Mehr Nachhaltigkeit im Kleiderschrank
bis zum 31. Oktober 2025, Ausstellung im Umweltladen Wiesbaden, Luisenstraße 19
Der Umweltladen widmet sich einem Thema, das uns alle betrifft: Unser Umgang mit Kleidung. Sie wärmt, schützt und drückt unsere Persönlichkeit aus. Doch hinter dem Stoff, der uns so selbstverständlich begleitet, verbirgt sich weltweit ein rasantes Wachstum der Textilproduktion, was mit Umweltbelastungen, problematischen Arbeitsbedingungen und Müllbergen einhergeht.
Die gute Nachricht: Mit unserem Kaufverhalten können wir einen Unterschied machen.
Die Ausstellung im Umweltladen bietet Einblick in und Anregungen zu: - Produktionsbedingungen, Umweltauswirkungen und dem wahren Preis unserer Schnäppchen
- nachhaltige Kaufentscheidungen
- Pflege zur langlebigen Nutzung von Kleidung
- sinnvolle Weitergabe von Kleidern und die richtige Entsorgung
Besonderes Highlight: Während der gesamten Ausstellungsdauer laden wir zum Kleidertausch ein. Vom 4. bis 25. Juli starten wir mit Outdoor- und Sportkleidung, danach folgen Damen- und Herrenkleidung sowie Handarbeitsmaterialien. - 24. Oktober Lesung mit Armin Nufer
E-Mail: umweltberatung@wiesbaden.de Internet: www.wiesbaden.de
|
|
|
|
|
|
Der Stadtwald Wiesbaden ist „Waldgebiet des Jahres 2025“
bis Jahresende
Der Stadtwald Wiesbaden wurde vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) als "Waldgebiet des Jahres 2025" ausgewählt. Diese Ehrung würdigt die herausragende Bedeutung des Stadtwaldes in Bezug auf nachhaltige Forstwirtschaft, Naturschutz und Erholung.
Mit einer Fläche von rund 4.300 Hektar prägt der Stadtwald maßgeblich die Landschaft der hessischen Landeshauptstadt und bietet einen wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes sorgt dafür, dass Naturschutz und Holznutzung im Einklang stehen. Neben seiner ökologischen Funktion ist er ein beliebtes Naherholungsgebiet für Bürgerinnen und Bürger.
Im Laufe des Jahres sind verschiedene Veranstaltungen und Führungen geplant, um die Vielfalt und Besonderheiten des Stadtwaldes Wiesbaden den Bürgerinnen und Bürgern näherzubringen. Sämtliche Veranstaltungen sind kostenfrei.
Komplettes Rahmenprogramm mit Veranstaltungsdetails: https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/freizeit/natur-erleben/stadtwald/waldgebiet-des-jahres-2025
Informationen zum Waldgebiet des Jahres: https://www.bdf-online.de/aktuelles/news/stadtwald-wiesbaden-ein-gruenes-band-fuer-eine-lebenswerte-grossstadt/
|
|
|
|
|
|
|