Liebe Mitglieder, liebe Freunde des BUND-Wiesbaden

das nächste Monatstreffen findet am Donnerstag den 12. Dezember 2019 um 19:30 Uhr in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4 - 4. Stock, 65183 Wiesbaden, www.familienbildung-wi.de statt.  Informationen können sie unter info@bund-wiesbaden.de anfordern.

28. November 2019

Europaparlament ruft «Klimanotstand» für Europa aus

Straßburg (dpa) - Das Europaparlament in Straßburg hat den «Klimanotstand» für Europa ausgerufen. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag mit großer Mehrheit für eine entsprechende Resolution. Dies ist ein symbolischer Akt, der aber Druck machen soll, damit es bald konkrete Gesetzgebung gibt.

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

1,4 Millionen Menschen für das Klima – der Protesttag am 20. September war eindrucksvoll. Am selben Tag hat die Bundesregierung mit dem Klimapaket ein Stückwerk aus halbgaren Maßnahmen, Ankündigungen und Absichtserklärungen präsentiert. Heute erfahren wir: Das „Klimapäckchen“ soll in wesentlichen Punkten noch weiter geschrumpft werden. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens sind so nicht erreichbar.
Anfang Dezember beginnt die Weltklimakonferenz, bis dahin muss die Bundesregierung ein wirksames Klimapaket vorlegen. Das ist die Forderung unseres Appells, den wir zusammen mit einem großen Bündnis an die Bundesregierung gerichtet haben.
Das sieht auch Fridays for Future so und ruft zu einem neuen globalen Klimastreik auf. Kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz am Freitag, dem 29. November, heißt es: Gemeinsam für das Klima! Dann sind wieder alle Generationen aufgerufen, sich zu beteiligen.

Wir sind am 29.11. mit dabei und möchten Sie heute bitten, diesen wichtigen Termin in Ihren Netzwerken bekannt zu machen: Save the Date!

Plakat Klimastreik am 29.11.19 in Wiesbaden

Klimastreik_29.11.2019_Wiesbaden_Plakat_A3.pdf

Image by skeeze from Pixabay

Ob Aldi, Edeka, Nestlé oder McDonald's - alle haben Produkte von Cargill. Der Konzern ist ein Riese auf dem Agrarmarkt - und laut einem Bericht mitverantwortlich für Kinderarbeit, Regenwaldzerstörung und Umweltverschmutzung. Mehr unter:

Spiegel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/agrarkonzern-cargill-das-schlimmste-unternehmen-der-welt-a-1276654.html

Utopia: https://utopia.de/cargill-bericht-mighty-earth-146917/

Die Vorschläge der Kohlekommission liegen auf dem Tisch, jetzt muss sie die Bundesregierung umsetzen. Das ist kein Selbstläufer! Schon jetzt werden die Empfehlungen von allen Seiten beschossen, nicht zuletzt von RWE. Und ja, für das Klima sind sie viel zu wenig. Aber: Sie beenden den jahrelangen Stillstand! Werden sie konsequent umgesetzt, können sowohl der Hambacher Wald als auch die von Braunkohletagebauen bedrohten Dörfer gerettet werden. Doch auch die Landesregierungen müssen handeln, die Tagebaupläne verändern und gute Lösungen für die betroffenen Menschen finden. Unterstützen Sie unseren Appell und fordern Sie Altmaier und Co. auf: Beenden Sie die Zerstörung!



Hier finde sie Hinweise zu unseren aktuellen Veranstaltungen und Berichte zu Veranstaltungen.

27. Oktober 2019

Insektenfreundlich und umweltschonend Laub entfernen

Regelmäßig im Herbst bedecken bunte Blätterteppiche den Boden. Und regelmäßig im Herbst verlärmen Laubsauger oder Laubbläser mit Verbrennungsmotor die Umgebung mit bis zu 100 Dezibel, die zudem auch Abgase ausstoßen, die unsere Umwelt verschmutzen.

Doch das muss nicht sein! Thomas Norgall, Naturschutzreferent beim BUND Landesverband Hessen, rät, Rechen und Harke statt Laubsauger oder Laubbläser einzusetzen:

„Laub mit der Hand zu rechen, hat viele Vorteile! Wer Laub zusammenrecht, braucht keinen klima- und gesundheitsschädlichen Treibstoff und lässt die Natur am Leben. Im Vergleich zu motorisierten Laubsaugern und Laubbläsern schonen Rechen zudem unser Gehör und das der Tiere.“ Auch Insekten und Böden profitieren vom ihnen, erklärt Norgall: „Laubsauger erfassen und zerreißen nicht nur Blätter, sondern leider auch Insekten, Würmer und Spinnen. Laub und Geäst, das auf Beeten verbleibt, schützt den Boden vor Kälte und Austrocknung, verrottet zu Humus und schafft über Wochen eine farbenfrohe Blätterdecke. Laubhaufen unter einem Gebüsch bieten dem Igel darüber hinaus eine Überwinterungsmöglichkeit.“

3. Mai 2019

Erde am Limit?

Heute am deutschen Erdüberlastungstag hat Deutschland bereits nach vier Monaten so viele Ressourcen verbraucht wie unserem Land rechnerisch für das ganze Jahr zur Verfügung stehen. Gründe dafür sind unter anderem ein viel zu hoher Energieverbrauch, der steigende CO2-Ausstoß im Verkehr und in der Massentierhaltung sowie die Verunreinigung von Böden, Luft und Grundwasser.

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist der frühe deutsche Erdüberlastungstag ein Alarmsignal und ein Zeichen für eine verfehlte Umwelt- und Naturschutzpolitik der letzten Jahre. Es geht auch anders!

Die wunderbare Zumutung, selbst denken zu dürfen.

Ihr Wegweiser zu Klimavorsorgediensten von Bund und Ländern: Das KLiVO Portal bündelt Daten und Informationen zum Klimawandel sowie Dienste zur zielgerichteten Anpassung an die Klimafolgen. Ob Leitfäden, Webtools, Karten oder Qualifizierungsangebote – alle Dienste unterstützen Sie bei der Eigenvorsorge gegenüber den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels.

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Immer mehr Bürger*innen wollen diesen Trend stoppen. Denn Insekten sind die Grundlage unseres Ökosystems und bestäuben zahlreiche Nahrungspflanzen für uns Menschen. Bereits in drei Bundesländern gab und gibt es Volksbegehren zur Rettung von Bienen und Insekten. In Bayern haben mehr als 1,7 Millionen Menschen das Volksbegehren "Rettet die Bienen!" unterstützt. Auch in Brandenburg und Baden-Württemberg gibt es solche Initiativen, auf die die Landesregierungen bereits reagiert haben.

Insektensterben ist nicht nur ein deutsches, sondern ein europäisches und weltweites Problem. Überall dort, wo intensive Landwirtschaft betrieben wird, schrumpft der Lebensraum für Insekten. Pestizide bedrohen die Artenvielfalt zusätzlich. Deshalb wollen wir die Forderung nach Insektenschutz jetzt auf die europäische Ebene heben.

Das Volksbegehren für stärkeren Artenschutz in Baden-Württemberg ist laut Innenministerium zulässig. Eine Volksabstimmung rückt damit näher.

29. April 2019

#KAUFNIX

Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Um Klimaschutz zu erreichen, muss Suffizienz statt Wachstum zur persönlichen, politischen und ökonomischen Prämisse werden.